Benutzerdefinierte Suche

In eigener Sache

Home

Außenanlagen

Behindertengerecht

Hausbau

Planung

Renovierung

Sonstiges

Technik

Immobilien

Architektur

Garten

Feuerwehrhaus

Bauschäden

Energiepass

Bauernhaus

Burgen und Schlösser

Kirchen

Impressum

Partnerlinks

Copyright © 2007 by maico
Stand: 29. Oktober 2011

 

 

 

 

  Informationen für den Bauherrn von Planung bis Einzug

 

 

 

 

Planung


Planung


Nachdem das Grundstück erworben wurde, ein Vorbescheid von der Gemeinde zur Bebaubarkeit genehmigt und zurückerhalten wurde und nachdem die Entwurfsplanung abgeschlossen ist, kann die Beauftragung zur Genehmigungsplanung erfolgen.


Viele Gemeinden verlangen hierzu schon einen Entwässerungsplan, der entweder vom Architekten erstellt werden kann oder von einem Sanitärplaner. Hierbei fließen bereits die Überlegungen bezüglich Grundleitungen, Hebeanlage, Schmutzwasserkanalanschluss und Regenwasserkanalanschluss ein.

Zusätzlich können verlangt werden:

Baumbestandsplan
Die Bäume auf dem Grundstück müssen eingemessen werden und deren Umfang gemessen, ebenso Art des Baumes bestimmt werden.

Bepflanzungsplan

Die zukünftige Bepflanzung des Grundstückes wird festgelegt. Dies ist mit der Gemeinde abzustimmen, ob und welche Bepflanzungen vorgeschrieben sind bzw. welche Pflanzen nicht erlaubt sind.

Der Plan ist fertig. Nun muss der Bauherr den Plan nur noch unterschreiben, ggf. die Nachbarunterschriften einholen und den Plan samt aller notwendigen Unterlagen zur Gemeinde bringen.
Im Vorfeld ist es ratsam sich zu erkundigen, wann die nächste Bauausschusssitzung stattfindet, da es bei einem dichten Terminplan oder wenn die Vorlaufzeit von ca. 14 Tagen nicht eingehalten werden kann, sich der Termin zur Vorlage um Wochen verzögern kann.
Es ist überdies immer ratsam, einen engen Kontakt zur Gemeinde herzustellen, da immer wieder Fragen auftreten können, die dann umso schneller gelöst werden können.

Die meisten Bauanträge kann man sich heutzutage aus dem Internet herunterladen.

Der Bauantrag wird vom Architekten ausgefüllt.

Der amtliche Lageplan

ist im Vermessungsamt gegen eine Gebühr erhältlich, mittlerweile sind digitale Flurkarten die Regel und erleichtern die Übernahme des Lageplanes in den Eingabeplan.


Die Bautätigkeitsstatistik

wird für jedes Bauvorhaben verlangt. Genaue Größenangaben sowie Anzahl der Zimmer, umbauter Raum und Baukosten werden hier aufgelistet.


Fachplaner

Für manche Bauvorhaben sind Fachplaner unabdingbar. Je nach Aufwand sind zu erwähnen:

Fachplaner für Heizung, Lüftung und Sanitärarbeiten
Bodengutachter,
Fachplaner für Elektroarbeiten
Statiker - speziell bei großen Spannweiten

Eine Statik ist zu empfehlen, sollte diese von Amtswegen nicht sowieso gefordert werden.

Sonstige Fachplaner für besondere Einbauten sind bereits vor Baubeginn hinzuzuziehen, um anschließend den optimalen Erfolg zu erzielen.


Förderungen


Um keine Förderung zu übersehen, ist eine frühzeitige Recherche anzuraten. Mancherorts erhält man Zuschüsse für Solaranlagen oder Photovoltaikanlagen - hierüber können die Gemeinden und Landratsämter Auskunft erteilen.
Diese Zuschüsse sollten allerdings nicht mit in die Kalkulation einfließen, da es nicht immer sicher ist, ob der Zuschuss auch wirklich gewährt wird.
Manche Zuschüsse sind vor Baubeginn, ggf. vor Planungsbeginn, zu stellen. Fristen hierbei nicht versäumen!


Genehmigung

Der Plan wird in der Bauausschusssitzung genehmigt, anschießend erteilt das Landratsamt die Genehmigung für das Bauvorhaben.

Nach Zahlung der Genehmigungsgebühr und Abholung der Genehmigungsplanung bei der Gemeinde kann der Bau beginnen.